IK-Forum
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ABGESCHLOSSEN (2009 - 2012)

Unter dem XENOS_web_weissTitel „Forum für interkulturelle grenzüberschreitende Arbeitnehmer(innen)-Qualifikation“ startete KOWA im Februar 2009 ein neues deutsch-polnisches Projekt. „IK-Forum“, wie der lange Projekttitel abgekürzt wird, ist ein dreijähriges Vorhaben, das im Rahmen des Förderprogrammes XENOS durchgeführt wird. Abgeleitet vom altgriechischen xénos - der Fremde, der Gastfreund - steht der Name des Programms für Toleranz, Weltoffenheit und zivilgesellschaftliches Engagement.

XENOS ist Teil des Nationalen Integrationsplans der Bundesregierung und wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Weitere Mittel stellen der DGB Bezirk Berlin-Brandenburg, die Hans-Böckler-Stiftung und die Friedrich-Ebert-Stiftung durch das „Regionalprojekt für Arbeitsbeziehungen und Sozialdialog in Mittel- und Osteuropa“ zur Verfügung.

Mit diesem Projekt geht KOWA neue Wege und setzt auf Blended Learning als Qualifizierungsform. „Blended Learning“ kombiniert Präsenzphasen und Phasen des Selbststudiums. Die deutsch-polnischen Seminare zu arbeitnehmerrelevanten und regionalen Themen werden um Online-Phasen ergänzt. Das Projekt sieht vor, zwei einjährige Qualifizierungszyklen anzubieten. Ein Zyklus wird aus sieben zweitägigen deutsch-polnischen Seminaren bestehen, die über ein Jahr verteilt sind. Eingeladene Experten aus Wissenschaft und Praxis werden aus ihren Arbeitsbereichen referieren und mit den Teilnehmenden diskutieren.

Eine besondere Rolle spielt im Projekt „IK-Forum“ die europäische Thematik. Alle Themenfelder - politische Entscheidungsprozesse, Arbeitsrecht, betriebliche Mitbestimmung und berufliche Bildung – werden unter dem Aspekt der EU und ihrer Kompetenzen in diesen Bereichen betrachtet. Zwischen den Seminaren werden die Teilnehmenden die Möglichkeit haben, ihr erworbenes Wissen zu vertiefen und zu testen. Speziell dafür werden derzeit Online-Kurse entwickelt, die in deutscher und polnischer Sprache via Internet zugänglich sein werden.

Das Projekt richtet sich an Gewerkschaftsmitglieder und alle interessierten Beschäftigten aus der deutsch-polnischen Grenzregion.

Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.

Ansprechpartner: Wojtek Nowak.

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